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Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung (EUTB)

Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (kurz EUTB) ist ein neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohter Menschen. Es arbeitet nach dem Prinzip „Eine für alle“.
Das bedeutet: Menschen mit Behinderung können sich mit allen Fragen an ihr EUTB-Beratungsangebot vor Ort wenden.

EUTB-Beratungsangebote gibt es in allen Städten und Kreisen im gesamten Bundesgebiet.
Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung ist im neuen Sozialgesetzbuch IX in § 32 beschrieben und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit 58 Millionen Euro jährlich gefördert. Die Förderung endet spätestens am 31.12.2023.

Das EUTB-Beratungsangebot können Menschen mit Behinderung in Anspruch nehmen, bevor sie eine Leistung beantragen.

Die Beratung ist niedrigschwellig und unabhängig von Leistungsträgern und Leistungserbringen. Die Beratung findet außerdem ergänzend zu der Beratung der Rehabilitationsträger statt, die ihrerseits weiterhin Anlaufstellen zur Beratung vorhalten. Das Ziel ist die Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohter Menschen.

Eine weitere Besonderheit der EUTB ist die Beratung durch Betroffene für Betroffene, das sogenannte Peer Counseling. In der EUTB arbeiten viele Peer-Berater*innen, die selbst mit einer Behinderung leben.

Angebote der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung EUTB

Zu allen Fragen der Teilhabe können sich Menschen mit Behinderung kostenlos und bundesweit bei einer der zahlreichen EUTB beraten lassen.

Die Berater*innen unterstützen zum Beispiel bei folgenden Themen:

  • Im Vorfeld der Beantragung von Leistungen, wie beispielsweise einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation und der Zuständigkeit der Rehabilitationsträger.
  • Zu allen Fragen rund um das Thema Teilhabe, wie beispielsweise der Teilhabe am Arbeitsleben. Teilhabe am Arbeitsleben heißt, die Möglichkeiten beruflicher Perspektiven zu entdecken, den passenden Arbeitsplatz zu finden und zu erhalten.
  • Ansprechpartner und Zuständigkeiten bei den Rehabilitationsträgern.

Die EUTB im Kreis Lippe

Im Kreis Lippe übernimmt die Beratung für Menschen mit Behinderung in Detmold die Aufgaben der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung.

Der Verein Beratung und Selbst-Hilfe Lippe e. V. ist der Träger des EUTB-Beratungsangebots im Kreis Lippe.

Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung

Die Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung
ist ein neues Beratungs-Angebot für Menschen mit Behinderung.
Und für Menschen, die vielleicht bald eine Behinderung haben.

Ergänzende unabhängige Teilhabe-Beratung ist ein sehr langer Begriff.
Die Abkürzung dafür ist: EUTB.

Im neuen Sozial-Gesetz-Buch 9 steht:
Überall in Deutschland soll es die EUTB geben.
Damit Menschen mit Behinderung selbst-bestimmter
über ihr Leben entscheiden können.

Die Beratung in der EUTB gibt es zusätzlich
zu der Beratung durch die Reha-Träger.

Reha-Träger sind zum Beispiel:

  • Die Renten-Versicherung.
  • Der Landschafts-Verband Westfalen-Lippe.
  • Die Kranken-Kasse.

Die Beratung in der EUTB ist unabhängig.
Das heißt:
In der EUTB arbeiten auch Menschen mit Behinderung.
Als Berater*innen.
Diese Form der Beratung nennt man Peer-Beratung.
Also:
Von Menschen mit Behinderung für Menschen mit Behinderung.

Und die EUTB wird vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales
in Berlin gefördert.
Das bedeutet:
Die EUTB bekommt vom Bundes-Ministerium Geld für ihre Beratung.
So kann die EUTB unabhängig beraten.

Die EUTB im Kreis Lippe.

Die Beratungs-Stelle für Menschen mit Behinderung in Detmold
ist für die Aufgaben der EUTB im Kreis Lippe zuständig.
Sie berät Menschen mit Behinderungen zu allen Fragen
rund um das Thema Behinderung:

  • Zu allen Leistungen der Teilhabe für Menschen mit Behinderung.
    Zum Beispiel in den Bereichen Arbeit, Freizeit, Wohnen.
  • Zu Reha-Trägern.
    Zum Beispiel:
    Wer bezahlt welche Hilfen?
    Wo muss ein Antrag gestellt werden?

Der Verein Beratung und Selbst-Hilfe Lippe e. V. ist der Träger
der EUTB im Kreis Lippe.

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